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Spargeln

Spargel Paramediform Wohlen

Spargel ist eine der ältesten Gemusesorten. Schon die alten Chinesen kannten dieses edle Gemüse vor rund 5000 Jahren, ebenfalls die Agypter. In Europa hingegen kennt man den Spargel erst seit rund 2000 Jahren. Im Mittelalter war er mehr Heilmittel als Nahrungsmittel. Vor allem die Römer waren ganz verrückt nach diesem Sprossengemüse. Plinius bezeichnete den Spargel als „Schmeichelei des Gaumens” und als gesunde Speise für den Magen. Auch Goethe schätzte den zarten Spargel und nannte ihn Iiebevoll “Konig der Gemüse”, und der Schriftsteller Charles Dickens nannte den Spargel einen ,.Förderer der Gedanken.“

Spargel - Luxusgemüse der Römer

Spargel waren schon zur Zeit der Römer ein Luxusgemüse. Die Römer waren es dann auch, die für die Verbreitung der Spargels sorgten. Sie brachten das Gemüse nach Gallien und Germanien, wo unsere Vorfahren allerdings lange nichts mit dieser Pflanze anzufangen wussten. Erst im Jahre 1505 wurden dank dem württembergischen Herzog Christoph wieder Spargel angebaut. Er wird daher auch als Urvater des deutschen Spargelanbaus angesehen. Feldmassig wurde der Spargel dann aber erst ab dem Jahr 1750 angebaut. Zuerst kannte man nur den Grünen Spargel: er war der Aristokrat unter dem Gemüse und wurde wegen seiner heilsamen Wirkung vor allem auch in Klostergärten angebaut. Der Bleichspargel kam erst Ende des 19. Jahrhunderts auf.

Spargel — ein Allheilmittel aus dem Klostergarten

So baute man auch im St. Galler Benediktinerkloster Spargel fur die Apotheken an. Lange Zeit konnte man dieses Edelgemüse ausschliesslich in Apotheken kaufen. Dieser so genannte „Apothekerspargel‘ wurde als Reinigungskur bei Übergewicht verordnet.

Heimische Spargel bevorzugen

Spargel gehören zu den Liliengewächsen, verwandt sind sie mit dem Lauch, den Zwiebeln und den Maiglöckchen. Der Name kommt aus dem Griechischen — von Spargao — und bedeutet soviel wie Sprees. Der Spargel ist eine mehrjährige Pflanze, die vorwiegend auf sandigem Boden gedeiht. Heute werden Spargel vor allem in Frankreich |Languedoc, Provence, Loire-Tel und Aquitanien), in Spanien, den Niederlanden, Belgien, Ungarn, Griechenland und in Deutschland {Nordbaden, Südhessen, Rheinland-Pfalz, Bayern) angebaut. Die Schweiz spielt als Erzeugerland keine Rolle, da bei uns Spargel nur für den Eigenverbrauch angebaut wird. Die Erntezeit von einheimischen Spargeln liegt je nach Witterung zwischen Mitte April und dem 24. Juni.

Weiss — grün — und violett — Grünspargel im Trend

Der Handel bietet heute weissen, grünen und violetten Spargel an. Die Sprosse sind weiss, solange sie im Boden stecken, und sobald ihre Köpfe über die Erde kommen, verfärben sie sich zuerst violett. Später entsteht aus den Sprossen der Grünspargel, welcher immer mehr Liebhaber findet. Grüner Spargel ist einfacher anzubauen und zu ernten und stellt an den Boden weniger Ansprüche all Bleichspargel. Durch die Einwirkung des Lichtes bilden sich ausserdem mehr Vitamine: somit ist grüner Spargel gesünder. Der Grünspargel hat aber noch weitere Vorteile: Seine Kochzeit ist kürzer, und er muss nicht vollstandig geschalt werden. Es reicht meistens. wenn man nur den unteren Teil der Stangen schält. Geschmacklich ist grüner Spargel kräftiger und aromatischer als Bleichspargel.

Spargel ist reich an Biostoffen

Spargel enthält reichlich Mineralstoffe, Vitamine, Geschmacksstoffe und andere wertvolle Biostoffe. Zu erwähnen sind vor allem Kalium, Calcium. Natrium, Eisen, Provitamin A, Vitamin B J, B2. B6 und Vitamin C. Am meisten Vitamine enthalt grüner Spargel. Hervorzuheben sind ferner der Gehalt an Mangan. Chrom, Fluor, Zink, Vitamin E und der hohe Folsäuregehalt. Aufgrund ihrer komplexen Zusammensetzung regen Spargeln den gesamten Stoffwechsel an - sie wirken blutreinigend und unterstützen so die Leber-, Nieren und Lungenfunktion. Man nennt Spargel daher im Volksmund auch oft „Polizisten der Niere“. Allen Personen mit zu hohem Blutdruck, zu hohen Blutfettwerten und Diabetikern kann dieses Gemüse besonders empfohlen werden. Das Dunstwasser des Spargels kann man zudem für Waschungen bei Hautunreinheiten verwenden.

Vorsicht Dei Nierensteinen

Da Spargel Purine enthäIt, die im Körper zu Harnsaure abgebaut werden, sollten Personen mit Nierensteinen und erhöhten Harnsäurewerten mit dem Spargelgenuss nicht übertreiben In 500g Spargel ist gleichviel Purin enthalten wie in 100g Schwein oder Rindfleisch. Bei Gicht hingegen ist Spargel trotzdem zur Ausleitung von Harnsaure zu empfehlen.

Achtung:

Spargel sollte wie auch Spinat. wegen des Nitratgehaltes nicht mehr aufgewärmt werden.

Je frischer, desto besser

Spargeln sollten möglichst erntefrisch verarbeitet werden. Min kann sie, in ein feuchtes Kuchentuch eingeschlagen max. 2 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wer beim Kauf auf die Frische achtet, sollte die Schnittstellen gut kontrollieren. und auch die Kopfe sollten fest sein.

Gesundheitswirkungen von Spargel